Geschichte

1964

Albert Speer gewinnt den zweiten Preis in einem internationalen Wettbewerb in Ludwigshafen und gründet sein eigenes Büro in Frankfurt am Main. Das Büro beschäftigt vier Mitarbeiter und arbeitet an neuen Wohnquartieren und Flächennutzungsplänen.

1966

Für das Projekt „Satellitenstadt Birkenheide“ wird Albert Speer mit dem Preis der Deutschen Bauausstellung für junge Architekten ausgezeichnet.

1971-1975

Das Büro wird mit mehreren umfangreichen internationalen Projekten betraut. Diese beschäftigen sich vor allem mit regionaler und städtebaulicher Entwicklungsplanung im nordafrikanischen und asiatischen Raum.

1972

AS&P übernehmen die Neuplanung der DG Bank-Zentrale in Frankfurt am Main: Der erste große Architekturauftrag.

1977

Die saudi-arabische Regierung beauftragt AS&P mit strategischen Entwicklungsplanungen und deren Realisierungen für Riad. Dazu gehört das Diplomatenviertel mit dem Community Center und – in Zusammenarbeit mit CRS, Houston – das Wohnungsbauprojekt für die Mitarbeiter des Außenministeriums.

1978/1980

Albert Speer wird an die Universität Kaiserslautern berufen. Dort ist er Mitgründer und später Dekan des Fachbereichs Raum- und Umweltplanung.

1979

Mit dem Auftrag, eine neue Struktur für die Messe Frankfurt zu entwickeln, beginnt die Beratungstätigkeit des Büros für die Stadt Frankfurt am Main.

1985

Die Zahl der Mitarbeiter ist auf 30 angewachsen. Es folgt eine Reorganisation des Büros in AS&P – Albert Speer und Partner GmbH.

1985

Der Cityleitplan und das Hochhauskonzept für die „Entwicklungsachse Mainzer Landstraße“ in Frankfurt entstehen. Außerdem entwickeln AS&P das Museumsuferkonzept.

1988

Das Büro realisiert den Umbau des Frankfurter Mousonturms zu einem Kulturzentrum. Außerdem beginnt die Beratung zur Generalausbauplanung des Flughafens Frankfurt am Main.
AS&P beschäftigen nun auch eigene Verkehrsplaner.

1994

Albert Speer wird als Gastprofessor an die ETH Zürich berufen.
Das Büro wird im gleichen Jahr beauftragt, den Masterplan für das Weltausstellungsgelände der EXPO 2000 in Hannover zu erarbeiten. Dafür unterhalten AS&P von 1995 bis 2000 ein Büro in der Stadt.

1995

Die Professor Albert-Speer-Stiftung wird gegründet.

1996

PROPROJEKT Planungsmanagement & Projektberatung GmbH wurde von Hanskarl Protzmann und der AS&P - Albert Speer & Partner GmbH gegründet.

1997

Mit dem Projekt „Shanghai Model Town“ im Distrikt Yangpu Dinghai, China gelingt AS&P der Durchbruch für weiteres Engagement im Land: Ein Pilotprojekt zur nachhaltigen Stadtentwicklung und zwei erste Preise in den international ausgelobten Wettbewerben für „Jiangbei Town“ in Chongqing und „Shanghai International Automobile City“.

1997-2000

AS&P übernehmen die Studienarbeit und Projektkoordination für die Bahnflächen „Frankfurt 21“ und „Mannheim 21“. Außerdem wird das Büro mit dem Neubau des „Victoria-Turms“ in Mannheim beauftragt.

2000

Das Büro erhält den Auftrag, das Ensemble am Baseler Platz in Frankfurt am Main zu bauen. Die Baseler Arkaden werden 2003, das Oval am Baseler Platz 2004 fertig gestellt.

2001

Mit dem Entwurf für den Bau des Verwaltungsgebäudes Zhang Jiang Hi-Tech Park in Shanghai gewinnen AS&P den internationalen Realisierungswettbewerb. In Folge wird eine Dependance in Shanghai eröffnet.
Hier werden bis 2004 Entwicklungskonzepte für die EXPO 2010 in Shanghai erarbeitet.
Außerdem übernehmen AS&P in Frankfurt Standortfindung, Funktionalentwurf und sämtliche Koordinationsaufgaben für das neue Fußballstadion „Allianz-Arena“ in München.

2002

Das Büro entwickelt die Olympiabewerbung der Stadt Leipzig für 2012.
Außerdem erstellen AS&P Shanghai eine Studie zur Gestaltung der 25 Kilometer langen zentralen Achse in Beijing.
Im selben Jahr wird das Frankfurter Büro beauftragt, das BMW Gebrauchtwagenzentrum in Dreieich zu bauen.

2003

Albert Speer wird mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.

2004

AS&P erstellen verkehrstechnische Entwürfe und einen städtebaulichen Rahmenplan für den 25km langen „Prinz Abdullah Korridor“ in Riad, Saudi-Arabien.
Außerdem wird Prof. Albert Speer der große Architekturpreis des Verbandes Deutscher Architekten- und Ingenieurwesen e.V. verliehen.

2005

Das Büro wird mit dem Wohnungsbau „Campo am Bornheimer Depot“ beauftragt. Im selben Jahr entwickeln AS&P im Rahmen eines Gutachterverfahrens eine Masterplanvision für ein rund 400 qkm großes Gebiet südwestlich von Moskau.

2006

Der Bundespräsident zeichnet Prof. Albert Speer mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der BRD aus.

2007

Die 100%ige Tochtergesellschaft AS&P – Architects Consulting (Shanghai) Co., Ltd. wird gegründet. Im selben Jahr gewinnt sie den internationalen Wettbewerb für die südliche Stadterweiterung Changchuns zur Ecological City.
Im selben Jahr erstellen AS&P Masterpläne für sechs ausgewählte Gebiete in Russland zur Förderung des nationalen Tourismus. Außerdem erarbeitet das Büro die Bewerbungsunterlagen für die Olympischen Spiele 2016 in Baku, Aserbaidschan.

2008

AS&P vertiefen den von DC Abu Dhabi aufgestellten Masterplan für Al Wathba, Abu Dhabi, VAE – ein Wohngebiet für bis zu 100000 Bewohner. Im selben Jahr wird der Masterplan für die Stadt Köln übergeben.
Zudem erarbeiten AS&P eine konzeptionelle Machbarkeitsstudie für die Olympischen Winterspiele 2018.

2009

Im Zuge der Olympiabewerbung Münchens eröffnen AS&P ein Büro in der Stadt. Außerdem wird die Zukunftsstudie „Frankfurt für Alle“ übergeben. Im Sommer des Jahres feiert das Büro sein 45-jähriges Jubiläum und Professor Albert Speer seinen 75. Geburtstag.

2010

2010 erhält Katar den Zuschlag für die FIFA Fußball WM 2022. AS&P hatte zuvor zusammen mit PROPROJEKT und Serviceplan die Bewerbungsunterlagen Katars erstellt, welche u.a. das WM-Konzept mit den Themen Beherbergung, Verkehr, Trainingsstädten, Stadien beinhalten.

2011

Die Technische Universität München verleiht Prof. Albert Speer die Ehrenprofessorwürde. Green Building Frankfurt RheinMain Architekturpreis für `Campo am Bornheimer Depot´, seinerzeit größtes innerstädtisches Passivhaus-Wohnquartier Deutschlands auf einer innerstädtischen Konversionsfläche.