Studie Allianzarena München, 2001
Nachdem die Grundsatzentscheidung gegen einen Ausbau des vorhandenen Olympiastadions in München gefallen war, sollte ein tragfähiger Standort für ein neues Fußballstadion in der Landeshauptstadt gesucht werden. Dabei strebten die Vereine TSV München von 1860 e.V. und der FC Bayern München in enger Kooperation mit der Landeshauptstadt München eine kritische Standortbetrachtung an. Da das Eröffnungsspiel für die im Jahr 2006 in Deutschland stattfindende Fußballweltmeisterschaft in München ausgetragen werden soll, muss das neue Stadion ein Jahr zuvor fertiggestellt sein. Als Ausgangsgröße wird von einer Zuschauerkapazität von 66.000 Besuchern ausgegangen, was der FIFA-Richtlinie für die Durchführung von Eröffnungsspielen für eine Fußballweltmeisterschaft entspricht.
AS&P war beauftragt, im Zusammenhang mit der dringend anstehenden Standortentscheidung eine städtebauliche Studie zu erarbeiten. Bei der Betrachtung galt es neben der räumlichen Verortungsmöglichkeit, die Einschätzung der planungsrechtlichen Durchsetzbarkeit des nachfolgend notwendigen, komplexen Realisierungsverfahrens zu berücksichtigen. Unter Berücksichtigung aller ma߭geblichen fachplanerischen Aspekte dienen die Studie als Entscheidungsgrundlage für die finale Standortwahl.

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