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Sanierung und Arrondierung der Heinrich Lübke Siedlung, Frankfurt am Main, seit 2010

Die Studie "Frankfurt für alle" der AS&P - Albert Speer & Partner GmbH sieht die qualitative Verbesserung von Wohnquartieren aus den 50er bis 70er Jahren vor. Als erstes Projekt der Stadt soll die Heinrich Lübke-Siedlung der ABG FRANKFURT HOLDING mit ca. 600 Wohneinheiten zum Modell für nachhaltige Sanierung nicht mehr zeitgemäßer Großsiedlungen werden. Im städtebaulich-architektonischen Realisierungswettbewerb setze sich das Konzept von AS&P durch. Es legt insbesondere Wert auf die Stärkung der Qualitäten der bestehenden Siedlung. Die Nachbarschaften in den einzelnen Häusergruppen sollen durch individuell gestaltete Gartenhöfe und eine Neuorientierung der Erschließung gestärkt werden. An einigen Stellen wird die städtebauliche Struktur durch Neubauten arrondiert. Die Fassaden der Bestandsgebäude werden durch eine Vergrößerung der Fensterflächen geöffnet und erhalten eine Wärmedämmung sowie einen steinernen Sockel. Thermisch bislang ungedämmte Loggien werden in die Wohnungen integriert und durch vorgestellte Balkone ersetzt. Ergänzt wird die Modernisierung durch ein ganzheitliches Energie- und Gebäudekonzept, das den CO2 Ausstoß der Heinrich-Lübke-Siedlung um über 90 Prozent senken soll.

Baustellenfoto 09/12

Auftraggeber:

ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH

BGF:

84.300 m²

Nutzungsschwerpunkte:

Wohnungsbau

Wettbewerb: