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Europäische Schule, Frankfurt am Main, 2001 - 2005

Lernen auf europäisch Die Auswahl Frankfurts als Sitz der Europäischen Zentralbank machte die Errichtung einer Europäischen Schule notwendig. Der erste Bauabschnitt mit dem Hauptgebäude, einer Dreifeld-Sporthalle und einem Kindergarten wurde im Jahr 2001/2002 in kürzester Zeit und unter hohem Kostendruck geplant und gebaut. Der zweite Bauabschnitt, der die Grundschule und eine Erweiterung der Kantine umfasst, wurde im November 2005 fertiggestellt. Das besondere pädagogische Konzept der Europäischen Schulen mit vier Schulsprachen, speziellem Förderunterricht und Unterricht in allen Landessprachen der Europäischen Union, machte eine besonders kleinteilige Struktur erforderlich. Das Hauptgebäude reagiert auf seine Lage in einem Grünzug zwischen Nordweststadt und westlichem Stadtrand. Zwei riegelartige Gebäudekörper nehmen die Grünzone als Pausenhof in Ihre Mitte und sind nur durch eine gläserne Eingangshalle und die sogenannte Kreativbox verbunden. Während in den flankierenden Riegeln die Klassenzimmer und Kleingruppenräume untergebracht sind, beherbergt die Kreativbox Sonderräume für die musischen Fächer und die Bibliothek. Der zweite Bauabschnitt wiederholt die Grundstruktur des ersten in kleinerem Maßstab. Über einen Steg werden beide Bauabschnitte zu einer logischen, homogenen Einheit verbunden.

Schulhof mit Kindern

Auftraggeber:

FAAG Frankfurter Aufbau AG

BGF:

15.000 m²

Nutzungsschwerpunkte:

Kultur / Bildung | Öffentliche Bauten