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Gesamtkonzept Vorfahrt Terminal 1 und Busbahnhof, Flughafen Frankfurt am Main, 2011

Die auf zwei Ebenen organisierte Vorfahrt vor dem Terminal 1 des Frankfurter Flughafens prägt die Wahrnehmung des Flug­hafens und ist trotz ihrer primär verkehrlichen Funktion ein Element der Außendarstellung des Flughafens und der Fraport AG. Insbesondere im Vergleich zu anderen Großflughäfen weist die Anlage jedoch funktionale und gestalterische Mängel auf. Im Rahmen einer Ideenkonkurrenz wurde AS&P beauftragt, eine Gesamtkonzeption zur langfristigen Neugestaltung der Vorfahrt zu erarbeiten. Die vorgeschlagenen verkehrskonzeptionellen Maßnahmen zur Reduktion der bestehenden multimodalen Infrastruktur ermöglichen eine Neuverteilung der Flächen für Verkehr und Fußgänger in einem System mit Orientierungspunkten und -flächen. Diese zonieren die heute ungegliederte Fläche und machen die innere Struktur des Terminals auch im Außenbereich ablesbar. Das Konzept bietet in Ebene 1 mit einer Abfolge von Plätzen (A, B und C), welche räumlich und funktional aus der bestehenden Termi­nal­struktur abgeleitet sind, und zwischengelagerten "Verkehrs­höfen" ein leistungsfähiges und flexibles Nutzungskonzept. Den raumwirksamen und signifikanten Abschluss der Plätze nach Norden bilden drei Riegelbauwerke, welche in Lage und Kubatur auf den bestehenden Baukörper der Regionalbahn- und Fernbahnerschließung reagieren. Die Fläche der Abflugvorfahrt in Ebene 2 wird auf das verkehrstechnisch notwendige Maß begrenzt, um die Überdeckung der Ebene 1 zur reduzieren. Für Passagiere, Besucher und Beschäftigte bietet die vorge­schlagene Konzeption ein Maximum an Orientierung, Über­sichtlichkeit und Aufenthaltsqualität.

Perspektive Platz C

Auftraggeber:

Fraport AG

Nutzungsschwerpunkte:

Flughafen