1 2 3 4 5 6 7 T

Neue Außenstelle Goethe-Institut Peking, V.R. China, 2014 - 2015

Im Oktober 2015 eröffnete das Goethe-Institut China seinen neuen Veranstaltungsort für Kultur-Austausch, digitale Medien und zeitgenössische Kunst im Pekinger Kunstquartier `798´. AS&P hatte die Ausschreibung gewonnen und wurde vom Goethe-Institut mit der Generalplanung für ein grundlegendes Umnutzungskonzept und seine Realisierung innerhalb eines Termin- und Budgetrahmens beauftragt. Vormals war "798" Sitz einer staatseigenen Elektronikfabrik, die in den 1950er Jahren nach Plänen des "Entwurfsbüro für Industriebauten" in Dessau (DDR) ausgeführt wurde. Das Umnutzungskonzept bewahrt die Elemente der vom Bauhaus inspirierten Architektur und ergänzt diese durch den Minimalismus zeitgenössischen deutschen Designs. Die Gestaltung der 1000 m2 großen Fläche folgt dem Prinzip der Offenheit und Transparenz: verschiedene Funktionsflächen treten miteinander in einen räumlichen Dialog. Der Entwurf des durch AS&P geleiteten, multikulturell-interdisziplinären Teams wurde nicht nur termin- und budgedgerecht fertig gestellt; er erfüllt auch den lange gehegten Wunsch des Goethe Instituts nach einem inspirierenden Ort für den Dialog mit dem weltoffenen und kulturinteressierten Publikum in China. In Kooperation mit: Art&Architecture Studio ZHUO, Design Associates (Design- and Management Consultants), UAD Design (Local Design Company, MEP, Structural Engineering), CBS LIGHTING ZHU GE (Lighting Design), BYSH Design Art Inc (Stage-, Visual & Acoustic- Design), Mr. Tan Shaoyuan (Stage-, Performance-Consultant), BDM Design & Construction Co., Ltd. (General contractor), Erk Schaffarczyk, Sun Zhuo (Construction Site Supervision and Quality Control), CABR China Academy of Building Research (Structural reinforcement)

Innenansicht

Auftraggeber:

Goethe-Institut e.V.

BGF:

981 m²

Nutzungsschwerpunkte:

Kultur / Bildung | Öffentliche Bauten