1 2 3 4 5 6 7 8 T

Baseler Arkaden, Frankfurt am Main, 2000 - 2003

Büros mit Niedrigenergiestandard Der winkelförmige Bau der Baseler Arkaden wird durch ein regelmäßiges System aus schlanken Stützen und Brüstungen gegliedert, die mit hellem Naturstein verkleidet sind. Durch Rücksprünge und Verschiebungen entsteht ein vielschichtiges Spiel aus Licht und Schatten. Zweigeschossige Stützenreihen bilden die Baseler Arkaden, die dem Gebäude seinen Namen geben. Dahinter befinden sich Läden und Restaurants, die eine Rückkehr städtischen Lebens an den Baseler Platz ermöglichen. Gebäudetiefen von bis zu 19 Metern lassen eine Vielzahl von unterschiedlichen Nutzungen zu - vom Einzelbüro über Gruppen- und Kombi-strukturen bis hin zum offenen Großraumbüro. Möglich ist eine Aufteilung der Geschosse in bis zu drei Einheiten, die je nach Bedarf unabhängig voneinander vermietet werden können. Die Bauherren und Architekten der »Arkaden« legten besonderen Wert auf ein nachhaltiges Energiekonzept. Großzügige Fensterflächen erlauben einen maximalen Tageslichteintrag und reduzieren so den Bedarf künstlicher Beleuchtung. Kastenfenster ermöglichen eine natürliche, individuelle Lüftung der Büros. Das Gebäude nutzt die Verfügbarkeit von Thermalwasser, das aus 80 Meter Tiefe gefördert wird, zum Heizen und Kühlen. Die Wärme- und Kälteabgabe in den Räumen erfolgt über Thermoaktivdecken. Die Baseler Arkaden vereinen die technischen und organisatorischen Anforderungen eines zeitgemäßen Bürogebäudes mit klassischen Architekturqualitäten.

Fassade bei der Luminale

Auftraggeber:

Frankfurter Aufbau AG

BGF:

25.885 m²

Nutzungsschwerpunkte:

Büro / Verwaltung