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VICTORIA-Turm, Mannheim, 1999 - 2001

Ein Haus mit zwei Gesichtern - mal Turm, mal Scheibe Schon von weitem sichtbar, steht unmittelbar am Mannheimer Hauptbahnhof ein Hochhaus, das gleich zwei Superlative in sich vereint: die Landmarke VICTORIA-Turm ist mit knapp 100 Metern nicht nur das höchste Haus Mannheims, sondern auch der am schnellsten realisierte Wolkenkratzer seiner Größenordnung. Im März 1999 ging der Bauherr auf Grundstückssuche, schon zwei Jahre später zog man ein! Die lang gezogene gläserne Raute ragt imposant aus dem Grün des Schlossgartens und präsentiert sich, je nach Standort des Betrachters, als breite Scheibe oder schlanker Turm. Der ungewöhnliche Grundriss reagiert städtebaulich auf die Achsen des Bahnhofsvorplatzes und der Hauptstrasse des Stadtteils Lindenhof und nimmt dem Bau die Wucht. Die Verglasung der frei auskragenden Treppenhäuser in den beiden nadelspitzen Ecken und das oberste Geschoss bilden gemeinsam mit der Sockelzone eine Ebene, die vorspringende doppelschalige Glasfassade vor dem kleinteiligen Büroraster wirkt dadurch wie eine riesige Tafel, um die sich ein lichter, bei Dunkelheit beleuchteter Rahmen legt. Im Inneren hingegen gibt man sich bescheiden: die ein- bis dreiachsigen Büros sind zurückhaltend ausgestattet; die 25 Regelgeschosse sind konventionell teilbar und bieten vom Zellen- bis zum Großraumbüro alle Möglichkeiten.

Ansicht von den Bahngleisen

Auftraggeber:

V.I.M. Victoria Immobilien-Management GmbH

BGF:

28.664 m²

Nutzungsschwerpunkte:

Büro / Verwaltung