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Bebauungsplan "Güterbahnhof Nord", Freiburg, 2011 - 2014

Das neu zu strukturierende Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Nord stellt für die Stadt Freiburg eine bedeutende Flächenressource dar, auf der Wohnen und Arbeiten in Misch- und Gewerbegebieten realisiert werden sollen. Der 2011/2012 von AS&P erarbeitete Rahmenplan wurde vom Gemeinderat beschlossen und dient als konzeptionelle Grundlage für die von AS&P erstellten Teilbebauungspläne. Durch die ehemaligen Nutzungen sind an den Bebauungsplan vielfältige Anforderungen gestellt. So erfordert der Artenschutz aufgrund des Vorkommens der geschützten Mauereidechse neben Ausgleichsmaßnahmen aufschiebend bedingte Festsetzungen. Ein bestehender Störfallbetrieb führt nach gutachterlichen Abstandsempfehlungen zu Nutzungseinschränkungen im umliegenden Pufferstreifen. Ein (zeitlich befristet) plangenehmigtes Bahngleis eines bestehenden Betriebs ist im Gesamtkonzept zu berücksichtigen. Durch die im Konzept vorgesehene hohe bauliche Dichte werden besondere Anforderungen an die Planbegründung gestellt (Überschreitung des Maßes der baulichen Nutzung). Daneben sollen Festsetzungen zum Einzelhandel (insbesondere Nahversorgung und nicht zentrenrelevanter Einzelhandel) der Attraktivierung des Gebietes dienen. Die Erarbeitung des komplexen Bebauungsplans erfolgte in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber aurelis und verschiedenen Ämtern der Stadt Freiburg.

Bebauungsplanentwurf Nr. 2-89.2 "Güterbahnhof Nord"

Auftraggeber:

aurelis Real Estate GmbH & Co. KG

Plangebiet:

29 ha