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Terminalentwicklungsplanung, Flughafen Frankfurt Hahn, 2006 - 2007

NACO/AS&P wurden 2006 mit der Konzeptplanung für ein neues Passagierterminal beauftragt. Zielvorgabe war es, ein neues Terminal mit 18 Ryanair Positionen für 8 MAP in 2012 zu entwickeln, mit Erweiterungspotential. Durch die einmalige Situation einer Greenfield-Planung und die spezielle Lage in der bewegten Topographie im Hunsrück, bestand die Möglichkeit ein neues Produkt für Low Cost zu entwickeln. Maßgeblich bei der Entwicklung eines Low Cost Terminals ist die geänderte Anforderung gegenüber traditionellen Flughäfen: die Umsetzung und der Betrieb des Terminals muß "billig" sein, die Erlöspotentiale land- und luftseitig müssen groß sein. Ein Low Cost Flughafen konkurriert im Preis, nicht mit Komfort. Diese Vorgaben bedeuten für das Terminal, daß es sich um ein reines Prozessorgebäude handelt, die sich unabhängig von einander entwickeln können, und daß die Abläufe so geplant sind, daß es keine unnötigen Kosten in der Abfertigung gibt (keinerlei Busbetrieb, kurze Wege für Vorfeldverkehr, fußläufiges Boarden für Pax, wenig Ebenenwechsel). Ein großer, klimatisierter Marktplatz soll luftseitig finanzielle Gewinne erzielen, eine externe Entwicklung außerhalb des Terminals auf der Landseite. Die Landseitige Retail- und Gewerbeentwicklung ist nicht nur flughafenrelevant, sondern dient auch der regionalen Entwicklung.

Gesamtplan Terminal, Vorfeld, landseitige Erschließung und vorgelagertes Retail

Auftraggeber:

Fraport AG

BGF:

50.000 m²

Nutzungsschwerpunkte:

Flughafen