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Freiraumplanung Brühl Boulevard Chemnitz, 2011

Die Stadt Chemnitz fördert die Entwicklung des Gebietes Brühl-Boulevard seit 1999 als Sanierungsgebiet. Trotz der sich aus der Nähe zu Innenstadt, Bahnhof sowie zu Naherholungsangeboten ergebenden Lagevorteile besteht weiterhin ein erheblicher Immobilienleerstand verbunden mit einem hohen Sanierungsrückstau. Über die in den letzten Jahren erfolgten Aufwertungsmaßnahmen hinaus bestand somit dringender Handlungsbedarf zur Reaktivierung des Quartiers. Die Erstellung der Planungsstudie im Jahr 2011 war in Form eines Beteiligungsprozesses organisiert, um ein möglichst umsetzungsfähiges Spektrum an Lösungsvorschlägen zu erlangen. Grundlage für die Bearbeitung war das "Städtebauliche Entwicklungskonzept für den Innenstadtcampus der TU Chemnitz" aus dem Jahre 2010 (AS&P und C&E). Das Ziel der Studie bestand darin, ein robustes Entwicklungskonzept zu definieren, das Spielräume für eine etappenweise Vorgehensweise eröffnet und bereits mit ersten attraktiven Ergebnissen Impulse für die Belebung des öffentlichen Raums sowie für ein schrittweises "Weiterbauen" liefert. Dem Herzstück und funktionalen Rückgrat des Quartiers, dem so genannten Brühl-Boulevard, ist hinsichtlich seiner Funktion als Motor der Gesamtentwicklung eine besondere Bedeutung als zentraler Freiraum zugeschrieben. Seine Reorganisation soll behutsam und im Sinne seiner künftigen Bedeutung und Funktion erfolgen. Weitere wichtige Bausteine zur Entwicklung eines qualitativen Freiraumsystems sind die Blockinnenbereiche, die aufgrund ihrer individuellen Begabungen zu entwickeln sind. Dafür wurden konzeptionelle Handlungsempfehlungen für eine optimierte Freiraumstruktur erarbeitet.

Visualisierung Konzeptansatz

Auftraggeber:

Stadt Chemnitz

Plangebiet:

10 ha