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Freiraumplanung Stadtquartier Süd, Neu-Isenburg, 2013

Das ca. 15 ha große Plangebiet umfasst freigewordene Flächen ehemals gewerblich-industrieller Nutzungen und grenzt an das Stadtzentrum Neu-Isenburgs sowie den geplanten Bahnhof der Regionaltangente West an. Die Stadt Neu-Isenburg führte ein Verfahren zur Konzeptentwicklung mit öffentlicher Entwurfswerkstatt durch. AS&P erarbeitete im Zuge des Verfahrens für das Stadtquartier Süd einen integrierten städtebaulichen Entwurf, unter Beteiligung der Fachdisziplinen Städtebau, Architektur, Verkehr Landschaft und Immobilienökonomie. Der Entwurf sieht eine lebendige Nutzungsmischung an einem neuen Park vor. Die alten Gebäude der Branntweinmonopolverwaltung werden als Identifikationselement integriert und für öffentliche Nutzungen vorgesehen (z. B. Musikschule, Bistro "Monopol") und mit einen Biosupermarkt ergänzt. Um den Park gruppieren sich Wohngebäude mit spezifischen Angeboten sowohl für junge Familien als auch Senioren. Im Norden wird mit der "Vitrine", bestehend aus solitären Sonderbaukörpern und dem Bahnhofsplatz der Übergang zur Innenstadt gestaltet und definiert. Im Süden passen sich Bürogebäude und ein Gewerbe-/Handwerkerhof in die vorhandenen Strukturen ein. Die Planungsidee wurde von Vertretern des Büros AS&P im Rahmen einer zweitägigen Entwurfswerkstatt öffentlich präsentiert und mit den Bürgern diskutiert.

Perspektive zentraler Park

Auftraggeber:

Stadt Neu-Isenburg

Plangebiet:

15 ha

Nutzungsschwerpunkte:

Mischnutzung | Wohnungsbau