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Olympische und Paralympische Winterspiele 2022 Stockholm, Schweden, 2013 - 2014

2013 hat das Nationale Olympische Komitee Schwedens die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zu einer möglichen Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022 bei der Arbeitsgemeinschaft AS&P / PROPROJEKT in Auftrag gegeben. Die potenziellen Standorte der Veranstaltungsstätten lagen gemäß Bewerbungsansatz in und um Stockholm sowie in der 600 Kilometer nördlich von Stockholm gelegenen Wintersportregion um Åre. Da sich die Stadt Åre zum Zeitpunkt der oben genannten Machbarkeitsstudie für die Austragung der FIS Alpine Ski-WM 2019 beworben hatte und bereits regelmäßig Alpine Skiweltcups im Slalom und im Riesenslalom ausrichtet, hätten sich bezüglich der Entwicklung und Nutzung von Veranstaltungsstätten vielfältige positive Projektsynergien ergeben. Die von AS&P und PROPROJEKT erstellte Machbarkeitsstudie berücksichtigt im Sinne eines konkurrenzfähigen Konzeptes alle planungsrelevanten Aspekte in einem ganzheitlichen Ansatz. Hierzu zählt die Konsolidierung der Gesamtkonzeption, die Untersuchung der potentiellen Standorte, die schematische Planung der Wettkampf- und Nichtwettkampfstätten sowie die Untersuchung des Transportkonzeptes. Im Januar 2014 wurde die bereits initiierte Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Winterspiele 2022 jedoch durch die schwedischen Verantwortlichen zurückgezogen, da in der schwedischen Bevölkerung sowie in Teilen der Politik erhebliche Bedenken und Widerstände gegen die Bewerbung aufgrund gegebenenfalls unkalkulierbarer Kostenrisiken bestanden.

Visualisierung Nordic Center Tullinge

Auftraggeber:

Schwedisches Olympisches Komitee

Nutzungsschwerpunkte:

Sport