Olympiapark und Olympiastadion München

München, Deutschland, 2011

Strategisches Entwicklungs- und Nutzungskonzept für die Veranstaltungsstätten im Olympiapark, veranstaltungsbezogene Analyse und schematische Nutzungskonzeption für das Olympiastadion

  • Auftrag­geber: Olympiapark München GmbH
  • Zeitraum: 2011
Olympiastadion Bestandsanalyse Flächenbelegung
Olympiastadion Bestandsanalyse Flächenbelegung

Aus Sicht der Olympiapark München GmbH (OMG) besteht die Notwendigkeit, die in Nutzung befindlichen baulichen Anlagen des Olympiaparks zeitgemäß zu entwickeln und insbesondere energetisch und betriebstechnisch auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Unter der Zielsetzung, den aktuellen Anforderungen an einen modernen Veranstaltungs- und Sportstättenbetrieb im gesamten Olympiapark gerecht zu werden, soll hierdurch insbesondere die mittel- bis langfristig nach­hal­tige und wirt­schaft­lich tragfähige Entwicklung des Olympiaparks aus Sicht des Betreibers fortgesetzt werden.

In diesem Zusammenhang wurde von AS+P im Jahr 2011 ein strategisches Entwicklungs- und Nutzungskonzept für die Veranstaltungsstätten im Olympiapark für die Planungsszenarien "Bestandsreduktion", Bestandsorientierung" und "Nutzungsintensivierung" erstellt und 2012 dem Aufsichtsrat der OMG vorgestellt. Die OMG und die Stadtwerke München (SWM) wurden daraufhin beauftragt, mögliche Kostenreduzierungen für die Variante "Bestandsorientierung Olympiastadion" aufzuzeigen.

Szenarien Olympiastadion
Szenarien Olympiastadion

Vor diesem Hintergrund erarbeitete AS+P/PROPROJEKT eine veranstaltungsbezogene Bestandsanalyse für das Olympiastadion, die Definition von Veranstaltungsprofilen anhand der vergangenen Veranstaltungsereignisse sowie die szenarienartige Umsetzung dieser Profile im Bereich der Veranstaltungsflächen innerhalb des Annexgebäudes des Olympiastadions. Zudem wurden die Kosten für die Sanierung anhand von flächenbezogenen Baukostenkennzahlen ermittelt. Zur Vertiefung möglicher Optimierungs- und Einsparungspotentiale wurden im Laufe der Bearbeitung zwei Workshops unter der Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern seitens SWM, LHM; RAW und OMG durchgeführt. Das Ergebnis der Unter­suchungen bildete eine schematische Nutzungskonzeption für das Stadion.