Bebauungsplan Nr. 5.3 "Klinikum Langen"

Langen, Deutschland, seit 2017

Als pla­nungs­rechtliche Grundlage für Baumaßnahmen auf dem Asklepios-Klinikgelände dient ein alter, in die Jahre gekommener Bebauungsplan von 1969. Die Aufstellung eines neuen zeitgemäßen Plans erfolgt federführend seit Frühjahr 2017 durch AS+P.

  • Auftrag­geber: Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH
  • Zeitraum: seit 2017
  • Plangebiet: 7 ha
  • Nutzungsschwerpunkte: Gesundheit
Ärztehaus auf dem Klinikgelände
Ärztehaus auf dem Klinikgelände

Am nordöstlichen Stadtrand von Langen befindet sich das ehemalige Kreiskrankenhaus, das seit 2002 durch das private Klinikunternehmen "Asklepios Kliniken" betrieben wird. In seiner Funktion als Klinikum der Akut- und Regelversorgung übernimmt der Klinikbetreiber einen Großteil der Notfallversorgung des Landkreises Offenbach. Die Klinik ist zudem akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Seit 2002 finden auf dem Klinikgelände immer wieder Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen statt. Einige der in den letzten Jahren erfolgten Baumaßnahmen entsprechen nur teilweise den Festsetzungen des für das Klinikgelände geltenden Bebauungsplans Nr. 5 aus dem Jahre 1969 und konnten deshalb nur über Befreiungen realisiert werden.

Eingang Klinikgelände
Eingang Klinikgelände
Auszug Regionaler Flächennutzungsplan
Auszug Regionaler Flächennutzungsplan

Um den Klinikbetrieb aufrechterhalten und eine ärztliche Versorgung der Bevölkerung, insbesondere im Bereich Psychische Gesundheit, sicherstellen zu können, werden nun erneut bauliche Erweiterungen auf dem Klinikgelände erforderlich, die eine Überarbeitung bzw. Änderung des Bebauungsplans notwendig machen. Bei der Aufstellung des Bebauungsplans sollen die aktuellen sowie die mittel- bis langfristigen Planungen bzw. die baulichen Erweiterungspotenziale und Entwicklungsmöglichkeiten für einen Zeithorizont von ca. zehn bis fünfzehn Jahren berücksichtigt werden.

AS+P zeichnet seit Anfang 2017 für die Erstellung des Bebauungsplans verantwortlich: Neben der Erarbeitung eines Nutzungs- und Erweiterungskonzepts im Frühjahr 2017 und des darauf aufbauenden Vorentwurfs ist die fachgutachterliche Abstimmung zu den Themen Verkehr, Schall, Entwässerung und Naturschutz Bestandteil der bauleitplanerischen Leistung. Hierbei kann auf ein Netzwerk zuverlässiger und kompetenter Kooperationspartner zurückgegriffen werden.