Holbeinviertel Frankfurt Sachsenhausen

Frankfurt am Main, Deutschland, 2007 - 2009

Konversion des ehemaligen Güterbahnhofgeländes in Frankfurt Sachsenhausen zu einem Wohnquartier, Städtebauliches Konzept, Hochbauplanung

  • Auftrag­geber: Wilma Wohnen Süd GmbH
  • Zeitraum: 2007 - 2009
  • BGF: 37.000 qm
  • Nutzungsschwerpunkte: Wohnungsbau
Lageplan
Lageplan

Hohe Dichte, hohe Qualität

Auf der Brachfläche des ehemaligen Güterbahnhofs Süd, im innenstadtnahen Sachsenhausen, wird das neue »Holbeinviertel« entstehen. Das lang gestreckte Grundstück befindet sich auf der aufgeschütteten Ebene eines ehemaligen Bahndamms, welche parallel zum südlich davon gelegenen Gleisbett verläuft. Das städtebauliche Konzept von AS+P sieht eine von Norden nach Süden ansteigende Bebauung vor, um das Wohnquartier vom Bahnlärm abzuschirmen. Die Bebauung orientiert sich an der Maßstäblichkeit Sachsenhausens und erlaubt nach Norden attraktive Ausblicke über die Stadt. Das Quartier wird als allgemeines Wohngebiet mit ca. 200 Wohn­einheiten, sowie einem Gewerbeanteil und einer vierzügigen Kindertagesstätte geplant. Ein Schwerpunkt der gesamten Planung liegt auf den Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Bereits in der städte­baulichen Planung wird ein energetisches Gesamtkonzept entworfen. Eine effiziente Primärenergieversorgung, beispielsweise über ein Blockheizkraftwerk, und Standards für die Wohnungen von KFW 60 bis Passivhaus, garantieren für zukunftsfähige und bezahlbare Wohnungen. Mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an großen Wohnungen wird in Zeilenbauten, Punkthäusern und großzügigen Loftgebäuden moderner Geschoss­wohnungs­bau realisiert.

Quartierszugang
Quartierszugang