Strukturkonzept Schmelz Diddeleng, Dudelange, Luxemburg, 2009

Die Gemeinde Dudelange plant die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers für Zwecke des Wohnens und Arbeitens im südlichen Stadtraum auf dem Areal eines ehemaligen Stahlwerkes. Zur Erlangung eines geeigneten Nutzungs- und Strukturkonzeptes wurde ein internationaler städtebaulicher Wettbewerb in kooperativem Verfahren ausgeschrieben. Die städtebauliche Konzeption sieht einen Campus für Kunst, Kultur und Medientechnologie vor, der künftig in einer schrittweisen Entwicklung das Herzstück des neuen Kreativen Quartiers im Süden der Stadt bilden soll und Impulse für die Entwicklung der sich anschließenden Stadträume geben wird. Der Campus legt sich in den räumlichen Schnittpunkt der großen Talräume und soll künftig - im unmittelbaren Einzugsbereich des Bahnhofs Schmelz - als lebendige Mitte und Adresse für Kultur, Arbeiten und Wohnen wirken. Im Sinne einer großzügigen stadträumlichen Vernetzung und Orientierung sollen die raumgreifenden linearen Trittsiegel der historischen Industrienutzungen mittels einer besonderen freiraumplanerischen Behandlung besetzt bleiben und fortgeschrieben werden. Ein durch das Thema Wasser gestütztes, lineares Raumkontinuum legt sich - in mehrere Module gegliedert - in die gesamte Längsausdehnung des Talraums, schafft hochattraktive Adressen sowie logische räumliche Verbindungen mit dem historischen Kernbereich Düdelingens.

Auftraggeber:

Gemeinde Dudelange

Nutzungsschwerpunkte:

Gewerbe / Industrie | Mischnutzung | Wohnungsbau

Wettbewerb:

Ankauf