AGFA - Gelände München, 2006 - 2007

Die Gestaltung des Wettbewerbsareals setzt die Charakteristik der benachbarten städtebaulichen Struktur schlüssig und qualitativ fort. Das Motiv der vier Anger definiert und prägt das städtebauliche Grundmuster. Freiräume und bauliche Strukturen leiten sich aus dem klassischen städtebaulichen Gefüge des Umfelds ab und das neue Quartier wird zum attraktiven Schlussstein des Giesinger Stadtteils. Das Gelände ist über den südöstlich gelegenen "Park beiderseits der Weißenseestraße" und den Grünzug "Am Hohen Weg" bis hin zu den Isarauen optimal an das Grünverbundsystem der Stadt München angeschlossen. Die rund 14 m breite "grüne Passage" bezieht sich räumlich präzise auf die sich anschließenden Stadträume und dient als verbindendes Element in dem neuen Quartier. Neben den beiden Grünraumstrukturen von Angern und grüner Passage bestimmen zwei unterschiedliche städtebauliche Grundmuster das städtebauliche Konzept: In der nördlichen Hälfte verläuft ein strenges Band, gebildet aus dem Motiv des Parallelriegels mit innen liegenden, kleineren Bauten; im Süden legt sich eine mäandrierende bauliche Kette um Freiräume. Diese beiden Grundfiguren bewirken, dass nahezu alle Wohnungen den Bezug zur öffentlichen und privaten Grünfläche haben. Damit stehen den Bewohnern vom Mietergarten am Haus über viel- fältige Natur- und Freizeitbereiche bis zu öffentlichen Park- und Landschaftsräumen alle Freiraumqualitäten offen.

Auftraggeber:

Park Immobilien GmbH & Co. KG

BGF:

90.000 m²

Plangebiet:

11 ha

Nutzungsschwerpunkte:

Freiraum | Wohnungsbau

Wettbewerb:

2. Preis