Freiheitsplatz Hanau, 2003 - 2004

Aufgabe des Wettbewerbes war die funktionale und gestalterische Neuordnung und Teilbebauung des Freiheitsplatzes unter Einbeziehung der angrenzenden Stadträume und die Aufwertung der "nordöstliche Kernstadt". Gleichzeitig sollte sich der Platz für Veranstaltungen eignen. Die benötigten Parkplätze sollten unter der Erde in bis zu drei Etagen verschwinden und die dafür geeignete Zu- und Anfahrtswege konzipiert werden. Der zweitplatzierte Beitrag von Volker Götte Planungsgesellschaft mbH, Ulrike Brandi Lichtplanerin und AS&P - Albert Speer & Partner GmbH sah vor, die ehemalige Esplanade und den Paradeplatz zu einem urbanen Stadtraum zusammenzufassen. Zur Unterstützung dieses Gedankens wurde eine die Straße "Am Freiheitsplatz" begleitende Bebauung der nördlichen Platzkante vorgeschlagen. Dadurch wurden Nordstraße und das angrenzende Altstadtquartier aufgewertet und in das Gesamtkonzept mit einbezogen. Die Bebauung ist mit vier Vollgeschossen und zurückgesetztem Dachgeschoss maßstabsgerecht und ermöglicht vielfältige städtische Nutzungen und eine urbane Adressenbildung. In den Erdgeschossen sind Geschäfte, Cafés sowie Bistros und in den 1. + 2. Obergeschossen wurden Büros und Räume für Dienstleistungen vorgesehen. Die Geschosse 3 und 4 werden mit Wohnungen in nach Westen exponierter Lage ausgestattet. Es entstehen somit Appartments und Lofts mit hoher Wohnqualität, v. a. mit Blick auf das "Carree vert".

Auftraggeber:

Stadt Hanau / Götte Landschaftsarchitekten GmbH

Plangebiet:

3 ha

Nutzungsschwerpunkte:

Freiraum | Mischnutzung

Wettbewerb:

2. Preis bei Nichvergabe des ersten Platzes