Gateway Gardens Flughafen Frankfurt, 2004

Im mobilitätsbestimmten Raum Flughafen Frankfurt Main/Frankfurter Kreuz wird das neue Flughafenquartier (ca. 35 ha) eine Visitenkarte der Stadt Frankfurt sein. Der erste Eindruck der sich Reisenden künftig bei der Ankunft in der Euro Stadt Frankfurt am Main an diesem neuen Standort bieten könnte, sollte geprägt sein von den drei Komponenten: Urbane Dichte, organisierte Mobilität und großzügiges Grün. Die besondere Anforderung an die städtebauliche Gestaltung des westlichen "Kopfes" von Gateway Gardens besteht in der Komposition der publikumsintensiven Bausteine wie Besucher- und Entertainment Center, Kongresszentrum und nicht zuletzt dem Trade Center. Während Einrichtungen wie Trade Center, Entertainment- und Besucher Zentrum auf ein fernwirksames Erscheinungsbild angewiesen sind, könnten das Kongress Zentrum und die korrespondierenden Hotelnutzungen an nicht ganz so prominenten Standorten positioniert werden. Diese Nutzungen - insgesamt ca. 700.000 qm - haben ein "gebuchtes Zielpublikum" und sind nicht unbedingt auf eine Ad-Hoc-Wirkung angewiesen. Das Areal ist einerseits tangiert von Hochleistungsstsrassen und einem der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte Europas, andererseits aber eine eindeutige Inselsituation - gewissermassen das "Auge des Orkans". Die architektonische Qualität und grossräumige Wahrnehmbarkeit dieser Elemente wird die Akzeptanz und Lebendigkeit des Quartiers entscheidend bestimmen. Der Erfolg von Gateway Gardens wird aber auch in der Qualität der Errreichbarkeit - vor allem durch das Personen Transport System (PTS) - liegen.

Auftraggeber:

Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH

Plangebiet:

28 ha

Nutzungsschwerpunkte:

Büro / Verwaltung | Flughafen | Kultur / Bildung

Wettbewerb:

1. Preis bei Vergabe von drei ersten Plätzen