Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des RheinEnergieStadions

Köln, Deutschland, 2017

Szenarienartige Funktionalplanung zur Stadionerweiterung unter Berücksichtigung von pla­nungs­rechtlich­en, verkehrlichen, schallschutzspezifischen und wirt­schaft­lich­en Aspekten

  • Auftrag­geber: Kölner Sportstätten GmbH
  • Zeitraum: 2017
Schematischer Lageplan
Schematischer Lageplan

Das im Kölner Stadtteil Müngersdorf gelegene Rheinenergiestadion dient dem 1. FC Köln im Rahmen des Spielbetriebs der Bundesliga der DFL als Spielstätte. Aufgrund einer intensiven Bindung zwischen Fans und Verein kann der Stadionbetrieb der anhaltend hohen Kartennachfrage nur bedingt gerecht werden. Um zukünftig die Einnahmensituation im Stadionbetrieb zu optimieren wurde daher im Einvernehmen zwischen der Stadt Köln, der Kölner Sportstätten GmbH und dem 1. FC Köln vereinbart, dass AS+P die bauliche Erweiterung des Rheinenergiestadions im Rahmen einer Machbarkeitsstudie überprüft.

Um auf Grundlage der szenarienartigen Funktionalplanung Potentiale und Projektrisiken frühzeitig zu erkennen und hinsichtlich deren Realisierungschance vertieft beurteilen zu können, wurden neben den konzeptionellen Überlegungen zum Stadionausbau und der Verkehrskonzeption im Zuge des Planungsprozesses unterstützend auch externe Experten aus den Fach­bereichen der Statik, dem Planungs- und Bauordnungsrecht, dem Schallschutz sowie der Wirt­schaft­lich­keit in den Planungsprozess mit eingebunden.

Schemaschnitt
Schemaschnitt
Übersicht Planungsszenarien
Übersicht Planungsszenarien

Anhand der seitens AS+P erarbeiteten funktionalen Erweiterungsszenarien des Rheinenergiestadions wurden Kennziffern zur Erweiterungskapazität nach Zuschauergruppen (Sitz-, Stehplätze, Business- und Logenplätze) sowie zu den damit verbundenen baulichen Merkmalen (Footprint Stadion, Flächenbedarf und -zuschnitt, Höhenentwicklung) ermittelt. Die szenarienartigen Erweiterungsansätze wurden hierbei insbesondere auch bezüglich der Realisierungsfähigkeit (Aussicht auf Bau- und Betriebsgenehmigung, Eingriffssituation, etc.) sowie auf die mit einer Umsetzung verbundenen Kosten- und Erlöspotentiale untersucht und im Einvernehmen mit allen Fachexperten bewertet.