Integratives Konzept zur Gewerbe­gebietsentwicklung im Landkreis Fulda

Fulda, Deutschland, 2019 - 2020

Erarbeitung eines Raumbildes und darauf aufbauend eines integrativen Konzepts für die Gewerbeentwicklung im Landkreis Fulda unter Berücksichtigung bestehender Flächenreserven, Entwicklungsoptionen und Restriktionen

  • Auftrag­geber: Landkreis Fulda
  • Zeitraum: 2019 - 2020
  • Plangebiet: 137.850 ha
Restriktionen
Restriktionen

Als Basis der Untersuchung erfasste AS+P in einem um­fang­rei­chen Dialog mit den kreisangehörigen Kommunen bestehende Flächenreserven sowie Entwicklungsabsichten und ordnete diese vor dem Hintergrund einer überschlägigen Bedarfsermittlung ein. Im nächsten Schritt konnte ein Raumbild zur künftigen gewerblichen Entwicklung erarbeitet und mit den relevanten Akteuren abgestimmt werden. Es definiert Räume mit Eignungen und Begabungen für verschiedene gewerbliche Ansiedlungen. Im eigentlichen Entwicklungs­konzept führte AS+P diese Aspekte zusammen und ermittelte jene Standorte, die am besten geeignet sind. Unter Berücksichtigung des ermittelten Gewerbeflächenbedarfs und des Flächensparziels des Landes Hessen wurde ein Pool geeigneter Gewerbeflächen bis 2040 vorgeschlagen.

 

Kategorien des vorgeschlagenen Gewerbeflächenpools
Kategorien des vorgeschlagenen Gewerbeflächenpools

Ein Facharbeitskreis, bestehend aus den Planern von AS+P, dem Landkreis Fulda, dem Regierungspräsidium Kassel sowie weiteren Akteuren begleitete das gesamte Projekt. Dabei wurden die Ergebnisse in Form eines Berichts zusammengefasst und in einem interkommunalen Dialog besprochen wie auch bewertet. Der vorgeschlagene Gewerbeflächenpool wurde in sogenannten Gemeindesteckbriefen auf die kommunale Ebene heruntergebrochen und dient als Grundlage für die Fort­schreibung des Regionalplans Nordhessen.