Master­plan Dahiyat Al Asfar

Al-Ahsa, Saudi-Arabien, 2016 - 2018

Der zukunftsweisende, nach­hal­tige und urbane Master-Plan für die Stadt­er­weiter­ung am östlichen Rand der an die Al-Hasa-Oase – der größten Dattelpalmenoase weltweit – angrenzenden Stadt Hofuf

  • Auftrag­geber: SAUDCONSULT Riyadh
  • Zeitraum: 2016 - 2018
  • Plangebiet: 5.000 ha
  • Nutzungsschwerpunkte: Wohnungsbau, Mischnutzung, Verkehrsanlage, Freiraum
Stadtentwicklungsplan
Stadtentwicklungsplan

Die Al-Hasa-Region mit ihrer größten Stadt Al Hofuf befindet sich zwischen Riad und Dammam. Die Region ist durch ihre strategische Lage an der Haupthandelsroute zwischen Riad und den Nachbarländern Katar, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten begünstigt. Hauptantriebsfaktor für die Stadt ist ihre unmittelbare Nähe zum Ghawar Ölfeld (ca. 530.000 ha), dem weltweit größten herkömmlichen Ölfeld.

Der Kommunalplanung zufolge wird sich die Stadt gen Osten entwickeln. Das Wohnungsbauministerium (MOH) verwaltet ein großes Areal in diesem Bereich, welches ca. 200 Mio. qm umfasst, die sich für eine urbane Erweiterung eignen. Dieses Land formt den östlichen Rand der Hofuf-Region an der Schnellstraße 6614. Ziel des Bezirksentwicklungsplans Dahiyat Al Asfar ist die Entwicklung einer Vision sowie einer Blaupause für eine zukunftsweisende, nach­hal­tige und urbane Entwicklung in Saudi-Arabien.

Al Asfar See (gehört zur Al Ahsa Palmen Oase, der größten Oase der Welt)
Al Asfar See (gehört zur Al Ahsa Palmen Oase, der größten Oase der Welt)

Die Entwicklungs­strategie für Dahiyat Al Asfar wird in physischer Hinsicht im vorläufigen Master-Plan-Konzept umrissen. Die Hauptmerkmale sind:

- Implementierung eines polyzentrischen Stadtgefüges

- Entwicklung einer Wohn- und Gewerbebebauung mit Clustern von mittlerer bis hoher Dichte entlang der Schnellstraße sowie der Bau von Wohnanlagen mit geringer Dichte in Richtung des Parks und des Sees

- Implementierung von zusätzlichen identitätsstiftenden Besonderheiten und touristischen Attraktionen

- Entwicklung von Gewerbezonen, die Arbeitsplätze schaffen

- Umsetzung eines netzgebundenen Parksystems mit hochwertigen offenen Räumen

- Servicecluster ausgerichtet auf Tourismus und Freizeit

- ökologisch ausgerichteter Bebauungs­plan mit dem Ziel, umweltsensible Gebiete zu schützen