Grotenburg Stadion Krefeld – Verkehrskonzeption

Krefeld, Deutschland, 2020

Konzept zur Verkehrsorganisation im Bereich des Stadions, mit den Schwerpunkten der Zu- und Abführung des privaten Pkw-Verkehrs, des ÖPNVs, des Fuß- und Radverkehrs, gesicherter Fußwege zu und von den Parkplätzen und Haltestellen sowie der Fantrennung

  • Auftrag­geber: Stadt Krefeld
  • Zeitraum: 2020
Leistungsfähigkeitsuntersuchung
Leistungs­fähigkeitsuntersuchung

Die Stadt Krefeld hat AS+P mit der Ertüchtigung des Grotenburg Stadions für den Spielbetrieb in der 3. Liga beauftragt. Teil der Leistungen war u.a. die Ausarbeitung einer Verkehrskonzeption. Hierbei wurden für den Veranstaltungsort die Rahmenbedingungen und die als Basis für die Erstellung des Verkehrsgutachtens dienenden Besucherszenarien mit maximal 10.800 Zuschauern zusammengestellt. Auf Grundlage dieser Besucherszenarien wurde ein Mengengerüst erarbeitet, welches neben Annahmen zum Modal-Split auch die räumliche und zeitliche Verteilung der Besucher berücksichtigt und Grundlage für eine Bilanzierung und Verortung des resultierenden Stellplatzbedarfs war.

 

Bestandssituation Rad- und Fußverkehr
Bestandssituation Rad- und Fußverkehr

Darauf aufbauend wurde ein Konzept zur Verkehrsorganisation im Bereich des Stadions erarbeitet, welches die Schwerpunkte An- und Abreise des privaten Pkw-Verkehrs, ÖPNV, Fuß- und Radverkehr, sichere Fußwege von Parkplätzen und Haltestellen sowie Belange der Fantrennung berücksichtigt. Darüber hinaus wurden die unter­schiedlich­en Anforderungen der unmittelbaren Nachbarschaft, insbesondere die des Krefelder Zoos, analysiert und in der Bewertung möglicher Varianten berücksichtigt.

Schließlich wurde festgestellt, dass der 3. Liga-Betrieb des Grotenburg Stadions unter Inanspruchnahme der bestehenden Infrastruktur unter bestimmten Bedingungen darstellbar ist. Dazu gehören vorwiegend betriebliche Koordinations- und Lenkungsmaßnahmen sowie Maßnahmen, die den Umweltverbund ergänzen z.B. in Form von zusätzlichen Radabstellanlagen, organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Anwohner (Parkraummanagement) sowie veranstaltungsbezogenen betrieblichen Ertüchtigungsansätzen (Taktverdichtung, Bus-Sonderverkehre).