Bebauungsplan für ein Hyperscale-Rechenzentrum
München, seit 2024
Aufstellung eines rund 25 ha großen Bebauungsplans zur Ansiedlung eines Hyperscale-Rechenzentrums
Nutzungsschwerpunkte
Bauleitplanung
Zeitraum
seit 2024
Archäologische Untersuchungen auf der Fläche des geplanten Gewerbegebiets, August 2026
Die Stadt Elsdorf im Rheinischen Revier beabsichtigt die Fortschreibung des im Jahr 2021 eingeleiteten Bebauungsplanverfahrens Nr. 127 zur Entwicklung eines rund 25 ha großen Gewerbegebiets. Damit sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines Hyperscale-Rechenzentrums mit einem Umspannwerk geschaffen werden. Der Bebauungsplan stellt einen wesentlichen Meilenstein für den aktuellen Strukturwandel in der von der Kohleförderung geprägten Region. Die dafür erforderlichen bauleitplanerischen Leistungen werden seit Ende 2025 durch AS+P erbracht.
Blick zum Tagebau Hambach in der Nachbarschaft des Plangebiets
Neben den Grundleistungen für den Bebauungsplan werden die Koordinationsleistungen zu den verschiedenen Fachthemen erbracht, unter anderem Umwelt, Klima, Schallschutz, Verkehr, Luftschadstoffe, Archäologie. Die Besonderheit im Bebauungsplanverfahren: Die einzelnen Fachgutachterbüros, vorwiegend aus der Region, wurden von AS+P beauftragt und agieren als Subunternehmer.
Bebauungsplan im Detail
Die enge Abstimmung zwischen AS+P und dem potenziellen Betreiber des Rechenzentrums, gepaart mit einer kontinuierlichen und konstruktiven Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bieten gute Voraussetzungen für einen zügigen Planungsprozess. Nach dem ersten Verfahrensschritt der frühzeitigen Beteiligung wird aktuell der Bebauungsplanentwurf erarbeitet. Das Verfahren soll 2027 abgeschlossen werden.


