Wohnungsbau Cordierstraße
Frankfurt am Main, 2014 - 2019
Neubau von drei 6-geschossigen Wohngebäuden mit 129 Wohnungen im Passivhausstandard
Nutzungsschwerpunkte
Architektur
BGF
16421 qm
Zeitraum
2014 - 2019
Auftraggeber
ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Wohngebäude mit großzügigem Außenspielbereich
Im Bereich der Cordierstraße in der Friedrich-Ebert-Siedlung entstanden drei neue Wohnriegel als Ersatz für abgängige Bestandsgebäude. Grundlage war eine von AS+P im Frühjahr und Sommer 2014 für die ABG FRANKFURT HOLDING erarbeitete städtebaulich-architektonische Studie zur behutsamen Nachverdichtung am bestehenden Standort.
Barrierefreie Erschließung eines der Gebäuderiegel
AS+P entwickelte die Studie und plante drei sechsgeschossige, riegelförmige Wohngebäude mit insgesamt 129 Wohnungen. Die Aufgabe verband den Ersatz der drei Bestandsriegel mit einer maßvollen Verdichtung an annähernd gleicher Position und Lage. Zugleich waren die besonderen topografischen Bedingungen des Grundstücks planerisch zu berücksichtigen.
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Wegeführung durch die Freianlage mit erhaltenem Baumbestand
Die Grundstücke liegen etwa zwei bis 2,5 m unter dem Niveau der umgebenden Straßen. Daraus ergaben sich besondere Anforderungen an die barrierefreie Erschließung und die Fluchtwege. Die in Ost-West-Richtung orientierten Gebäude sind an ihren südlichen Kopfenden durch ein Garagenhaus mit 48 Stellplätzen verbunden. Dessen Dach schließt nahezu ebenerdig an die Cordierstraße an und bildet die Zugänge zu den Wohnriegeln aus. Die Wohngebäude sind in Passivhausbauweise errichtet und verfügen über begrünte Flachdächer.
AS+P gestaltete die großzügigen Freiflächen zwischen den Wohnriegeln neu und integrierte die großkronigen Bestandsbäume in die Freianlagenkonzeption. Die Anlage verbindet damit die Nachverdichtung der Wohnbebauung mit den vorhandenen Freiraumstrukturen.


